Geschichte Mineralquelle Zurzach AG

Durch einen glücklichen Zufall stiess man in Zurzach (später Bad Zurzach) 1914 in 416 Metern Tiefe während Sondierbohrungen auf 39,9 Grad warmes Quellwasser.

Untersuchungen zeigten, dass es sich um vorzügliches Mineralwasser handelte. Die wirtschaftliche Situation machte eine Erschliessung der Quelle zunächst nicht möglich.

Der Arzt Dr. Martin Erb war von der heilenden Wirkung des Wassers überzeugt und mobilisierte Interessenten, um erneut finanzielle Mittel für eine weitere Bohrung generieren zu können. Am 5. September 1955 war es soweit: Aus einer Tiefe von 416 Metern schoss das 39,9 °C warme Wasser aus dem Urgestein hervor. Es war naheliegend, das mineralreiche Wasser auch als natürliches Getränk zu nutzen. So wurde 1957 die Mineralquelle Zurzach AG gegründet.

Nach der Übernahme 1979 durch Richard Hartinger, wurde die Firma Mineralquelle Zurzach AG ein paar Jahre später in die deutsche riha-WeserGold-Getränkegruppe integriert.

Seither kann eine imposante Entwicklung verzeichnet werden: Die Jahresproduktion von bis zu 100 Millionen Liter Original Zurzacher Mineralwasser, Limonaden, Schorlen, Eistee, Fruchtsäften und Fruchtsaftgetränken spricht für sich.

Die Mineralquelle Zurzach AG in Zahlen:

  • Firmengründung: 1957
  • Mitarbeitende: 85
  • Produktionskapazitäten: 100 Mio. Liter pro Jahr
  • Lagerkapazität Fertigwaren: 14’000 Paletten
  • Logistik: 500 Paletten pro Tag
  • Fuhrpark: 4 LKWs

Weitere Meilensteine in der Geschichte der Mineralquelle Zurzach AG sind:

  • 1997: Inbetriebnahme PET-Abfüllanlage
  • 2000: Stilllegung Glas-Abfüllanlage
  • 2004: Bau der Lagerhalle mit Büros sowie Inbetriebnahme TETRA-Anlage
  • 2006: Ausbau der Produktionshalle und Inbetriebnahme PET-Aseptik-Anlage
  • 2010: Lagerhallenerweiterung auf 14‘000 Palettenstellplätze
  • 2011: Inbetriebnahme ELOPAK-Verpackungsanlage
  • 2019: Relaunch des Zurzacher stillen Wasser
  • 2020: Reaktivierung der Marken Aufbaustrategie